Young Eurasian Soloists: Musikalische Offenbarungen

Da fehlen fast die Worte. Das ist Ergriffensein pur, wenn die Young Eurasian Soloists auftreten. Vor und nach dem Konzert sind sie sozusagen Mädels und Jungs von nebenan: Doch während dem KOnzert drehen sie auf, zeigen ihr wahres Können, brillieren und showen: Musikalische Action, was sie bieten.

Mozart, Haydn und Vivaldi steht auf dem Programm.

Sherniyaz Mussakhan an der Violine, leitet alles. Spielt einen Melodieteil, gibt ihn sozusagen weiter in den musikalischen Kreis und wie ein musikalischer Blätterwald nimmt das Orchester auf, was Mussakhan vorgegeben hat und er: Spielt bereits eine weitere Passage, passend zum "musikalischen Wald". Das ist einfach faszinierend.

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Und dann kommt Christoph Croisé mit seinem Violoncello hinzu.

Spielt wie im Rausch.

Er, der eigentliche Initiator dieses Orchesters. Er, der vorantreibt, nach vorne will., Neues will. Er ist da. Bereit.

 

Das gesamte Orchester: Ein Leuchtstern, das den Zuhörer/-innen den Weg weist.

 

Den Weg zum musikalischen Licht.

Richtung Osten. Richtung Asien!

Wer sich diese musikalischen Offenbarungen nicht entgehen lassen möchte, kann das Orchester am Sa., dem 25. Nov. 2017,  im Kultur-und Kongresshaus Aarau geniessen.

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Die Kirche Oberstrass entwickelt sich immer mehr zu einem eigentlichen "Musiktempel".

Hier finden hochstehende Konzerte statt. Hier werden wegen der sensationellen Akkustik immer mehr CD-Aufnahmen produziert.

update 23. 11.2017

 

 

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«Klang der Stille» a capella Chor Zürich

Gruppe Raumflucht tritt mit dem a cappela Chor Zürich im Grossmünster auf.

Einen besonderen Akzent setzen dieses Jahr vier Tänzerinnen und Tänzer, die in schlichten, expressiven Bewegungen das Fliessen der Töne widerspiegeln.

Raum und Klang, Bewegung und Licht verbinden sich zu einer Einheit. Musikalisch liegt der Schwerpunkt dieses Programms beim Komponisten Arvo Pärt, der mit seinen oft archaisch anmutenden, eindringlichen Klängen sein Publikum in den Bann zieht. Auch bei den Zeitgenossen Whitacre und Tavener strebt der Klang ins Zeitlose, Ätherische.

Orgel und Perkussion verleihen einzelnen Stücken eine zusätzliche Färbung. «Klang der Stille» Inszenierung mit Gesang, Orgel, Bewegung, Licht und Perkussion

19. November 2017, 17.15 Uhr Grossmünster, Zürich

Quelle/Info/Flyer www.a-cappella-chor.ch

10.11.2017

 

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Der Flyer für SINFONIA 2017 ist da - nus ans allegrains!

Ganz besondere Konzerte erwarten uns - Marc Andreae dirigiert nach 28 Jahren bei SINFONIA sein Abschiedskonzert. Mit grosser Dankbarkeit schauen wir auf die gemeinsamen Jahre zurück und freuen uns, mit der Solistin Elisabeth Leonskaja vier wundervolle Konzerte erleben zu dürfen. Infos auf www.sinfonia-engiadina.ch Vorverkauf online ab 06.11.2017 quelle:/sinfonia-engiadina
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«Dorothea» – Jodlerkantate mit Nadja Räss und Wolfgang Sieber

Im Rahmen von «Mehr Ranft» hat der Obwaldner Musiker Joël von Moos mit «Dorothea – Kantate zu Ehren des Niklaus von Flüe» ein musikalisches Werk für die besondere Besetzung Solojodel, Männerchor, Orgel und Streichorchester komponiert. Das Werk rückt Bruder Klausens Ehefrau Dorothea Wyss in den Fokus. Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen des Schweizer Nationalheiligen Bruder Klaus.

Das Gedenkjahr «Mehr Ranft – 600 Jahre Niklaus von Flüe» ist national ausgerichtet und besteht aus Kernprojekten und über 60 Mitmachprojekten. Ein solches Mitmachprojekt ist die Komposition von Joël von Moos: «Dorothea» – Kantate zu Ehren des Niklaus von Flüe. «Dorothea» wird im Oktober 2017 in der Pfarrkirche Sachseln, der Klosterkirche Einsiedeln und der Hofkirche Luzern uraufgeführt.

Rabenvater oder Heiliger?

Wie der Name bereits verrät, dreht sich die Handlung des Werks nicht nur um Bruder Klaus, sondern stellt seine Frau Dorothea Wyss in den Mittelpunkt des Geschehens.

Eberhard Rex

Als Niklaus von Flüe im Oktober 1467 ins Ausland aufbrach um als Pilger zu wallfahren, verliess er Haus und Hof, aber auch seine zehn Kinder und seine Ehefrau Dorothea. Während zwei Jahren voller Zweifel und Existenzängste reifte in ihm die Entscheidung, die Familie zu verlassen, um sein Leben ganz Gott zu widmen.

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Doch um diesen Schritt tun zu können, benötigte er das Einverständnis seiner Ehefrau. «Dorothea» handelt von der gemeinsamen Entscheidungsfindung der beiden Eheleute, von ihren Konflikten, Ängsten und Dorotheas Einverständnis, Niklaus ziehen zu lassen. Solojodlerin Nadja Räss als «Dorothea» Interpretiert wird die Komposition von der Solojodlerin Nadja Räss als «Dorothea», den Luzerner Sängerknaben, dem Orchester Santa Maria und Wolfgang Sieber an der Orgel.

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Dem Chorleiter und Dirigenten Eberhard Rex obliegt die musikalische Leitung des abendfüllenden Werks. Gerade Nadja Räss als eine der bekanntesten und vielseitigsten Jodlerinnen der Schweiz («Prix Walo» Sparte Volksmusik, Kultur-Anerkennungspreis des Kantons Schwyz, Nomination für Schweizer Musikpreis 2016) und Wolfgang Sieber als international renommierter Organist (Träger des «Goldenen Violinschlüssels», Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern) garantieren für Qualität und einen unvergesslichen Konzertabend.

Begegnung zweier Musikwelten: Klassik und Jodeln Was macht «Dorothea» so besonders? Zum einen ist es die Geschichte, steht doch mit Dorothea die Frau von Niklaus von Flüe im Zentrum. Sie soll im Gedenkjahr 2017 mit dieser Kantate geehrt und ihre Leistung als Niklausens treue Wegbegleiterin gewürdigt werden.

Zum anderen vereint «Dorothea» die beiden Musikwelten Klassik und Jodeln, zwei Musiksparten, die ansonsten über wenige Berührungspunkte verfügen. Umso spannender gestaltet sich dieser musikalische Austausch, wenn dabei renommierte Musikerinnen und Musiker aus beiden Musikrichtungen gemeinsam auf der Bühne stehen. Uraufführung am 22. Oktober 2017 Nicht zuletzt ist «Dorothea» in sakralen Räumlichkeiten mit besonderer Ausstrahlung zu Gast.

«Dorothea» wird in der Pfarrkirche Sachseln, in der Klosterkirche Einsiedeln – beide hochfrequentierte Wallfahrtskirchen – und in der Hofkirche Luzern aufgeführt. Die Uraufführung findet am 22. Oktober 2017 in Sachseln statt. Weitere Konzerte in Einsiedeln am 27. Oktober 2017, und in Luzern am 28. Oktober 2017.

Weiterführende Informationen zum Projekt «Dorothea» finden Sie in der Faltbroschüre oder auf unserer Webseite www.dorothea.ch.  

 

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Konzertriert: Alexander Seidel

AFB) Am 2. Sept. 2017 feiert der Schweizer Kirchenmusiker, Dirigent und Sänger, Alexander Seidel, seinen 41. Geburtstag.

Es gibt in der Schweiz rund 20 Musiker/-innen mit ähnlicher Anstellung wie Seidel, der zu 70 Prozent bei der Reformierten Kirchgemeinde Höfe angestellt ist, und die restlichen 30 Prozent für die Katholische Kirchgemeinde St. Otmar in St. Gallen.

Damit zählt er zu einer sog. Musikalischen Elite in der Schweiz, hinzu kommt bei Alexander Seidel, dass er eigentlich eine russische Seele (Moskau) hat, und seine internationalen Kontakte machen ihn zusätzlich interessant, so dass sich seine Projekte stets entwickelt haben.

„Wenn ich auf die nächsten fünf Jahre vorausschaue“, sagte Seidel gegenüber der Musikpost.ch, „dann gilt es vor allem, das erreichte Plateau zu halten.“

Von schnellen Erfolgen in der Branche, Eintagsfliegen, hält er nicht zu viel.

Viele Narzissten tummeln sich im Becken der Musik. „Nehmt aber den Narzissten den Narzissmus nicht ganz weg“, philosophiert Seidel, „sonst werden sie noch süchtig.“ Seidel hat schon öfters Künstler beobachtet, die sich durch reine „Gier“ in den Abgrund manövrierten. Hingegen ist er sich bewusst, dass gerade angesichts des drohenden Abgrundes Genialität entstehen kann.

Alexander Seidel wirkt ruhig, humorvoll, gelassen.

Lampenfieber beim Auftritt kennt er weniger, hingegen eine gewisse Anspannung, die dann die nötige Konzentration schafft. Denn während einer Aufführung ist er völlig in die Musik versunken und blendet sogar Schmerz, Hitze usw. aus. Er arbeitet immer lieber projektbezogen und legt Wert auf möglichst viele Proben; während dieser Phase entwickle sich dann eine allgemeine Ruhe, die es auch ermögliche, sich um Details und Finessen zu kümmern.

Diese Ruhe habe während der letzten Jahre zugenommen. Seidel führt sogar weniger Konzerte auf als früher, dafür konzentrierter, hochstehender.

Sein Spezifikum: Die Zusammenarbeit mit Laienmusiker/-innen. Dabei zieht er Stimmbildner bei und bietet den Musiker/-innen das nötige „Handwerkszeug“. Er versteht es, aus Laien das Höchstmögliche herauszuholen,, und verlagert sein Schaffen immer mehr Richtung „Dirigieren“.

„Das Singen rückt in den Hintergrund.“

Seidel, der zwischen Wallisellen und Berlin hin- und herpendelt schöpft gerade aus seinem seit vielen Jahren bestehenden Freundeskreis in Berlin viel Kraft. „Wenn ich einmal pro Monat in Berlin bin, komme ich gestärkt zurück.“

Die Musikpost.ch hat nun schon einige seiner Konzerte besucht und festgestellt, dass Seidel die Fähigkeit besitzt, die Komplexität der Klassischen Musik in einfachen Worten zu erklären. Dank Seidel bekommt man rasch Zugang zu dieser Musik. Dies liege daran, dass der Profi-Musiker im Herzen immer noch ein Amateur ist ...

Bei der Auswahl seiner Musikerinnen und Musiker ist er wählerisch und es reizt ihn, mit Künstlern zusammen zu arbeiten, die hier noch gar nicht bekannt sind, aber in ihrer Heimat begehrte Stars sind.

Was dies in der Szene auslöst, kann er nur ungefähr abschätzen.

So war denn auch bei der nächsten „grossen Kiste“, der geplanten Oper in Arosa, im Jubiläumsjahr 50 Jahre Arosa Kultur, die Frage aufgekommen, welche Bündner Künstler/-innen da auftreten dürfen.

„Bündner ja“, sagte er, „aber nicht auf Kosten der Qualität.“

Arosa ist für Seidel eine „Konstante“ geworden. Er arbeitete bereits mit Christian Buxhofer erfolgreich zusammen. „Diesmal wollen wir die Kunst aber auch vom Berg herunter holen ins Tal.“ Die Oper soll dann nämlich auf Tour gehen ...

In Arosa singt Alexander Seidel am Nationalfeiertag auch die Schweizer Nationalhymne.

In einem Interview vor Jahren mit der Musikpost.ch fragte er sich noch, ob er hier in der Schweiz richtig angekommen sei.

Seidel hat sich da hochgearbeitet und schätzt und liebt die Schweiz.

Zu seinem Geburtstag wünscht ihm die Musikpost.ch alles Gute!

 

update 02.09.2017

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Bachs Orgelmesse in der ref. Kirche Wollerau

afb) Ein Sommerabend wie im Bilderbuch: "Bach sollte nicht Bach, sondern Meer heissen" titelt die ref. Kirche Wollerau in Wilen ihr Musikprogramm im Rahmen von SommerMusikWollerau und lud ein, am 26. Aug. 2017 einzutauchen in dieses Meer der Musik.

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Reformierte Kirchen verzichten auf Prunk und sind konzentriert nüchtern. Auf den ersten Blick ist das Auge fast enttäuscht, wenn man von der Empore der Kirche Wollerau nach vorne schaut.

Hier zählt das Wesentliche. Und doch: Das feine Maänderband um den Bogen des Kirchenschiffes begann gestern golden zu flimmern, spätestens als das Volksensemble unter der Leitung von Alexander Seidel den Choral "O heiliger Geist, du höchstes Gut" anstimmte.

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Und als Stargast Malcolm Proud auf den Choral "Dies sind die heil'gen zehn Gebote" an der Orgel musikalische Antwort gab: Pures Gold in der Kirche Wollerau.

Die Orgeltöne drangen wie leckerer Honig in die Seele und erzählten vom Land wo Honig und Milch fliesst (Kanaan).

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Die Orgel, die in Kathedralen wie Notre Dame wie ein musikalischer Windrausch daherkommt, erklingt in der Kirche Wollerau milde, weich, zart. Der Chor vom Volksenemble Höfe füllte den Raum sogar noch tiefer und lautstarker, bis dann die Fuge BWV 552,2 endgültig die musikalische Dichte übernimmt und die ZuhörerInnen entführt in eine Welt, in ein Meer der Unendlichkeit.

update: 28. 08.2017.

 

Hinweis für Medienschaffende: Artikel ist gesitiges Eigentum von Musikpost.ch. Veröffentlichung nur auf Anfrage.

Sämtliche Bilder hat Lukas-Fleischer; www.photo-graph.ch, zur Verfügung gestellt, ganz herzlicher Dank, lieber Lukas!

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Bachs Orgelmesse in Wollerau

Im Juni und Juli diesen Jahres ist die Kuhn-Orgel der Reformierten Kirche Wollerau eine gründlichen Revision und Intonation der einzelnen Register unterzogen worden. Nun lädt die Kirchgemeinde Höfe zu einem Konzert im Rahmen ihrer Konzertreihe SommerMusikWollerau dazu ein, dass Instrument konzertant mit einem Programm zu erleben, dass nicht alle Tage in der Region zu hören ist.

Stargast des Abends ist der irische Konzertorganist und Cembalist Malcolm Proud. Er wurde in Europa und auf der britischen Insel vor allem bekannt durch seine ausgedehnten Tourneen mit dem Dirigenten John Eliot Gardiner und den English Baroqoue Soloists.

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Während der ersten SommerMusikWollerau gastierte er bereits vor zwei Jahren und gab mit der Barockgeigerin Maya Homburger Bachs Sonaten für Violine und Cembalo. Dabei fesselten die beiden zwei Stunden lang das Publikum. Johann Sebastian Bachs sogenannte Orgelmesse: dass sind Orgelstücke über Choralmelodien die Jeder kennt:

„Allein Gott in der Höh sei Ehr" oder

„Vater unser im Himmelreich"

sind nur zwei der Ohrwürmer.

Bach schrieb zu diesen Chorälen auch kunstvolle vierstimmige Choralsätze, die semiprofessionelle Vokalensemble Höfe in der Besetzung vom zwanzig Sängerinnen und Sänger (genauso wie Bach sich seinen idealen Chor vorstellte) unter der Leitung von Alexander Seidel jeweils vor den Orgelstücken singen wird.

Die Einheit aus der Melodie und einer kunstvollen Bearbeitung, wie sie der Komponist Bach in seiner Schreibtstube erfand, ist für die Zuhörer mit Sicherheit das Spannendste daran. Nach dem Konzert laden wir, wie immer, zu einem Apero vor der Kirche ein. Man genießt die Aussicht, die Gespräche mit den Künstlern und lässt so den Abend gemeinsam ausklingen.

Das Konzert ist, wie immer, bei freiem Eintritt, eine Kollekte zugunsten der Künstler wird erbeten. Ein Konzertabend der vom programmatisch, gesellschaftlich und spirituell zugleich ist. Ein Muss für Musikfreunde der Region.

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Feinster Kulturgenuss in Arosa

Das war so schön! Man sitzt in der Lounge und befindet sich mitten in einer hochstehenden Oper. Sowas muss man erlebt haben. Das ist einfach phantastisch! Arosa Kultur macht es möglich. Arosa Kultur setzt wiederum neue Massstäbe.

Vor Beginn gab Patrizia Kistler, Musikwissenschaftlerin, eine Einführung. Hier ein paar Infos aus ihrem reichen Vortrag:

Diese Oper ist eigentlich ein “intermezzi a cinque voci“. Im 17. Jh. wurden solche Zwischenspiele bei den Tragödien während der Pause aufgeführt. Erst im Laufe der Zeit bekamen die Intermezzi einen eigenen Stellenwert.

Die 5 Singstimmen wurden ursprünglich ausschliesslich von Männern übernommen. Für die Frauenstimmen nahm man sog. Kastratensänger.

Amorosa: Im 17./18. Jahrhundert hat er das Orchester vom Cembalo aus geleitet

Arie: Der Sänger kann zeigen, was er kann. Auf einen Ton kommt mehr als eine Silbe. Es gibt viele Wortwiederholungen. Während der Arie bleibt die Handlung stehen. Rezitativ: Die Handlung wird vorangetrieben. Der Sänger wird nur vom Cembalo begleitet.

Lesen Sie hier den Bericht über die Oper  "L'italiana in Londra" aufgeführt im Hotel Kulm, Arosa:

Oper im Hotel KULM Arosa

„Wo findet denn die Oper statt?“ fragte ich am Telefon Andri Probst von Arosa Kultur.

Und genau das war die Sensation: Die Oper in der Lounge/Bar vom Hotel Kulm. Weiche Sessel. Gediegenes Sofa für die Presse (falls überhaupt vor Ort).

Und der Uebergang zum Stück: fliessend.

Der Mann vorne im roten Sessel, die Zeitung lesend, entpuppte sich rasch als Schauspieler. Aber auch die Serviertochter wendet sich zuerst an die Leute im Saal, bevor sie sich ganz ihrer Rolle hingibt. Einfach Phantastisch! Die Regie musste s so viele Details inszenieren. Die Akteure spielten nach vorne, nach hinten und auch den Seiten.

Ständig war Bewegung. Als Photograf war es schwierig ein vernünftiges Bild zu knipsen.

Temporeich. Gekonnt. Voller Ueberraschungen.

Und dann plötzlich: „Dorfpolizei Arosa!“ Wunderbar inszeniert, angepasst an die örtlichen Verhältnisse, sympathisch einfach und doch sehr exklusive. Also da kann man nur staunen und geniessen! Für all jene, die jetzt Interesse gefunden haben: Bald gibt es nochmals eine Aufführung.

 

Herzlichen Dank allen, A. Bühler, Musikpost.ch

Bilder:

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 Arosa Kultur 1

 

Arosa Kultur 3

Inhaltsangabe, Mitwirkende und weitere Infos:

http://www.opervorort.ch
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Domenico Cimarosas «L'italiana in Londra» in Arosa

Domenico Cimarosas «L'italiana in Londra» entstand um 1778 und ist als dramma giocoso eine turbulente Komödie, deren Humor sich über Situationskomik, Personencharakteristik und Wortwitz definiert. Das Stück spielt in einer Pension – in der Aroser Fassung wird daraus eine grosse gemütliche Lounge mit Bar im Arosa Kulm Hotel. Das Publikum sitzt mitten im Geschehen und kommt neben musikalischen auch in einen kleinen kulinarischen Genuss.

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Lesen Sie jetzt den Bericht zur Aufführung vom 28. Juli 2017: 

https://musikpost.ch/index.php/klassik 

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Zum Inhalt: Während in der Welt Krieg herrscht, treffen sich drei Männer verschiedener Nationalitäten in Madama Brillantes Londoner Pension zum Tee: der einfühlsame holländische Kaufmann Sumers, der aus Neapel stammende Don Polidoro, der sich nur schwer mit englischen Sitten und Gebräuchen anfreunden kann, sowie der niedergeschlagene englische Milord Arespingh.

Grund für seine Verzweiflung ist die von seinem Vater arrangierte Hochzeit mit einer gewissen Lady Lindane; seine wahre Liebe Livia musste er in Genua zurücklassen...

Die Opernkompanie «Oper vor Ort» ist ein 2013 gegründeter Verein junger Kulturschaffender, die sich zum Ziel gesetzt haben, Opernproduktionen in kammermusikalischer Besetzung zu realisieren.

Die Produktionen finden nicht in Räumen statt, die in erster Linie für Theater vorgesehen sind, sondern an Örtlichkeiten, welche im Alltag eine andere Funktion haben – «vor Ort» entsteht überraschend eine Oper!

Aufführungen

Freitag 28. Juli 2017 17:20 Uhr Einführung 18:00 Uhr Aufführung, Dauer ca. 120 Minuten inkl. Pause Anschliessend Nachtessen mit BBQ Büffet im Restaurant/Terrasse «1882» im Arosa Kulm Hotel möglich. 65.- pro Person, ohne Getränke.

Reservation: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Freitag 4. August 2017 17:20 Uhr Einführung 18:00 Uhr Aufführung, Dauer ca. 120 Minuten inkl. Pause Anschliessend 3- Gang Menü im Restaurant Taverne möglich. 65.- pro Person, ohne Getränke. Reservation: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tickets: 50.- normal 30.- Jugendliche, Studenten und Mitglieder Arosa Kultur Zu beziehen über www.ticketcorner.ch oder Arosa Tourismus 081 378 70 20. BILDLEGENDE: Szenenbild «L’italiana in Londra»

Text, Bild und weitere Infos: www.arosakultur.ch 

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Warum gerade Schlager?

Da gibt es Leute, die fast nicht verstehen können, dass ich mich so intensiv mit Schlager und Volksmusik auseinandersetze. Studierte Leute, die nicht mal wissen, was Schlager ist, lächeln, wenn ich erzähle, dass ich Schlagerfeste besuche. "Ist das nicht so wie "Marina"?", frage mich einer verständnislos. "Genau", sagte ich und vergass hinzuzufügen, dass "Marina" ein wunderbarer Titel ist, den man gut mitsingen kann.

Warum gerade Schlager?

Es ist jene Musik, mit der ich aufgewachsen bin. Das kenne ich. In dieser Materie fühle ich mich zuhause. Habe selbst erlebt, wie gut solche Musik tun kann, wenn man sie braucht.

Und die Klassik?

Ist Neuland für mich. Natürlich weiss ich, dass diese Musik noch höhere "Frequenzen" hat. Doch die ganz eingängigen Stücke haben auch dort Teile, die eigentlich ganz simpel sind. Uebrigens, Alexander Seidel, über den ich schon berichtet habe und der bald wieder einmal ein Interview gibt auf musikpost.ch ist einer, der den Zugang zur klassischen Musik in seinen Konzerten auf einfache Art geben kann. Ein Meister der seltenen Art.

Der blaue Ozean..

Es gibt immer noch weite Gebiete, wo man fast alleine ist und wo es eigentlich niemand gibt, der Aehnliches leisten kann. Wenig Widerstand, kaum Konkurrenz ist da.

Ein Gebiet zum Selbst wachsen und eigenen Erfolg generieren.

Heute, wo es kaum Marktlücken gibt, ist es ein grosses Glück, wenn man unentdeckte Ozeane findet für das eigene Schaffen.

 

Was bezweckst du denn?

Für mich ist diese Auseinandersetzung eine echte Bereicherung und diese Arbeit (Ist es eigentlich gar nicht, sondern geht fast von alleine) tut mir gut. Wenn es mir gut tut, gehe ich davon aus, dass es auch anderen gut tut. Ist doch eigentlich logisch...

Ich wünsche mir, dass meine Leserschaft zunimmt, denn was sie hier alles erfahren, ist nicht zu unterschätzen.

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