„Singing Bach“ in der ref. Kirche Wollerau

Als Punkt7-Gesprächskonzert präsentiert die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Höfe in Wollerau ihren musikalischen Höhepunkt in diesem Jahr. Mit SINGING BACH ist er dem evangelischen Kirchenmusiker Johann Sebastian Bach gewidmet. Alexander Seidel leitet zum Abschluss seines zweiten Dienstjahres als Kirchenmusiker ein sehr anspruchsvolles Konzertprogramm. Die dargebotenen Werke von Johann Sebastian Bach, u.a. die Kantaten BWV 99 und 42, stammen aus dessen Anfangsjahren als Thomaskantor in Leipzig. Bach komponierte in der Tradition eines erfahrenen Handwerkers, der Anspruch und Können geschickt miteinander verband. Gleichzeitig war es ihm aber auch wichtig die Menschen zu erreichen, die Kirche kontinuierlich zu füllen. Er kam damit den Anforderungen seines Arbeitsvertrages und dem Wunsch seines Arbeitgebers, dem Rat der Stadt Leipzig nach. Dies ist in der heutigen Arbeitswelt nicht anders. Alexander Seidel pflegt die Kunst der hohen Aufführungspraxis und setzt auf Erfahrung und Qualität. Im Konzert wird er zu den Werken kurze Einführungen geben, und so die Besucher mit interessanten Hintergrundinformationen einstimmen. Das Concerto Stella Matutina Feldkirch bietet auf historischen Instrumenten das entsprechende Klangbild für die Musik Bachs. Die Solisten Barbara Böhi, Mariette Witteveen, Raphael Höhn und Samuel Zünd sind die solistischen Grundpfeiler der Aufführung am 25.10.2014 um 19h00. Ein solches Programm, insbesondere bei J. S. Bach, hat aber auch immer einen hohen Anspruch an den zugehörigen Chor. Hierfür stellte Alexander Seidel einen entsprechenden Projektchor zusammen, der sich aus erfahrenen aber auch leidenschaftlichen ChorsängerInnen der Region zusammen setzt.
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«Psyche» – 2014 das Thema von LUCERNE FESTIVAL

«Psyche» lautet das Motto von LUCERNE FESTIVAL im Sommer – ein Thema, das in der Musik, der magischsten aller Künste, eine zentrale Rolle spielt. Seit alters her ist die Musik ein Mittel, um Menschen psychologisch zu lenken und zu beeinflussen. Schon in primitiven Kulturen diente der Rhythmus – das Aufstampfen, das Klatschen der Hände, das Trommeln – dazu, eine Gruppe in den gleichen Takt z u bringen, ihren Atem, ihren Herzschlag, ihre Bewegungen zu steuern. Später bildete Musik das Sti mulans, um sich in extreme Gemütszustände zu versetzen, seien es Meditationen, schamanische Rituale oder Freudentänze. Wenn Soldaten rekrutiert wurden, lockte man sie mit musikalischen Darbietung en; zum Spiel der Militärkapellen zogen sie im Marschschritt in den Krieg. Und wenn wir heute etwas erleben wollen, das uns aus dem Alltag reisst und in eine «bessre Welt» entführt (wie es in Schub erts «An die Musik» heisst) – dann gehen wir ins Konzert. Natürlich ist die Musik nicht Zauberei allein. Jede r Komponist muss sein Handwerk und die Regeln seiner Kunst erlernen. Jeder Musikwissenschaftler k ann eine Partitur sezieren, ihre Formbestandteile definieren und ihre Harmoniefolgen analysieren. Doch sagen weder die perfekt befolgten Regeln und noch die akribischste Analyse alles über die Musik aus, die unter ihrer offensichtlichen Oberfläche no ch von tieferen Botschaften kündet. Die Frage also ist : Was will die Musik? Wie wirkt sie auf uns? Warum kann sie uns glücklich machen oder traurig, uns auf peitschen oder übermütig stimmen? Und was verraten uns die Werke über ihre Schöpfer, welche Tiefenschichten ihrer Seele legen sie frei? Das Visual des Sommerfestivals auf den Plakaten, Broschüren, Programmheften und A nzeigen spielt in diesem Sinne mit dem Aspekt des Verborgenen und der geheimen Botschaft. Hinter der äusseren Fassade, dem offenkundigen Eindruck, verbirgt sich eine Innenseite, die erst die ganze Wahrheit unverstellt präsentiert: das Sein und nicht den Sch ein. Die Programme dieses Festspielsommers laden unsere Gäste zum Selbstversuch mit der Wirkungsmacht der Musik: Von Wagners Tristan und Isolde über Ravels Boléro , die Siebte Beethoven oder Chopins und Schumanns Seelenkunst reicht die P alette der Erfahrungsmöglichkeiten bis zu Uraufführungen neuer Werke von Unsuk Chin, Johannes Maria Staud und Heinz Holliger, die tief nach innen leuchten. Eine besondere Versuchsanordnung ab er unternehmen Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker, die Bachs Matthäus-Passion in einer «Ritualisierung» vorstellen: Der amerikanische Regisseur Peter Sellars hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, die «Affekte» der Bachschen Musik, ihren Gefühlsgehalt, nach aussen zu kehren und in s einer Inszenierung sichtbar werden zu lassen. Ergänzt wird das musikalische Programm mit der Vort ragsreihe «Seelenlandschaften aus musikalischer und theologischer Sicht» im Auditorium des KKL Luze rn. Und im NZZ Podium leitet NZZ-Feuilletonchef Dr. Martin Meyer eine Diskussionsrunde zum Phänomen «Psyche», zu Gast sind Autor Martin Mosebach, Autorin und Psychaterin Melitta Breznik und der Komponist und Dirigent Heinz Holliger.

 

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Swiss Russian Forum organisiert Osterkonzerte

Im Rahmen des Jubiläums 200 Jahre Diplomatische Beziehungen Schweiz-Russland unterstützt das Swiss Russian Forum die Organisation von zwei Osterkonzerten:

Ostersamstag, 19. April 2014 um 19.30 Uhr im Kulturcasino in Bern

Ostersonntag, 20. April 2014 um 17.00 Uhr im grossen Tonhallesaal in Zürich

Als Violinist tritt Kirill Troussov, einer der grössten Solisten seiner Generation, mit einer originalen Stradivari-Geige auf. Unter der Leitung der aus St. Petersburg stammenden Dirigentin, Rimma Sushanskaya, spielt das Prague Festival Orchestra berühmte Meisterwerke von Smetana, Tschaikowski, Mussorgsky und Ravel. Kyrill Trussov Der ebenfalls aus Sankt Petersburg stammende, aufstrebende Violinist Kirill Troussov ist regelmässig am Verbier Festival und beim Menuhin Festival in Gstaad zu Gast. Bei seinen Auftritten von Europa bis China begeistert er regelmässig das Publikum. Er spielt auf einer originalen Stradivari, der sogenannten "Brodsky". Mit dem gleichen Instrument wurde 1881 das Violinkonzert von Tschaikowskys Violinkonzert von Adolph Brodsky in einem umstrittenen, sagenumwobenen Konzert in Wien uraufgeführt Konzerte Ostersamstag, 19.4.2014 um 19.30 Uhr Kulturcasino Bern Ostersonntag, 20.4.2014 um 17.00 Uhr Grosser Tonhallesaal Zürich Vorverkauf: 0900 800 800 | www.ticketcorner.ch Tickets in allen bekannten Vorverkaufsstellen. Die Abendkasse öffnet 90 Minuten vor Konzertbeginn. Tickets ab 35 CHF (Änderungen vorbehalten)

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Arosa Kultur: Andri Probst neuer Geschäftsführer

Der Verein und die Geschäftsstelle von Arosa Kultur leiten gemäss einer eigenen Mitteilung in einer Uebergangsphase gemeinsam sämtliche Aktivitäten von Arosa Kultur.
Ab dem 1. Juni 2014 übernimmt Andri Probst die Geschäftsführung von Arosa Kultur.
Andri Probst ist ausgebildeter Musiker und seit längerem im Musikmanagement tätig. Zuletzt leitete er das Marketing und die Musikvermittlung beim argovia philarmonic in Aarau.
Christian Buxhofer, Geschäftsführer von Arosa Kultur, verstarb im Februar völlig unerwartet.
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