Rätoromanen und Italienischbündner mit Musik am HB Zuerich

Der Kampf gegen "No Billag" vereint Rätoromanen und Italienischbündner: Sie setzen sich am HB Zürich gegen "No Billag" ein und präsentieren sich mit Statements und Musik.

Es ist kalt am HB Zürich. Düster. Ungemütlich. Auf der Bühne singt gerade Bibi Vaplan.

lia rumantscha 2

Ob die Sache erfolgreich ist, wissen die Leute vor Ort auch nicht so recht. Die Reaktion der Passanten: Nur wenige bleiben stehen und hören zu.

Zürich hat andere Sorgen, andere Prioritäten. 

Eine Gewerkschafterin orientiert über die Entwicklungen in der Presselandschaft Schweiz: SDA-Streik, Zusammenschluss der Redaktionen Bündner Tagblatt und Südostschweiz ....

Das Gebot der Stunde: Ein Nein zu "No Billag"...

lia rumantscha 3

Der Mann mit den Flyern "No Billag" findet, dass SRF "ein Ging ans Bein" brauche, doch abschaffen sollte man es nicht

"Ideal wäre ein Abstimmung 40: 60 %",  philosophiert er ...

Unschön sei, dass die Ratoromanen unter sich auch überhaupt nicht geeint seien. Und von Rumantsch Grischun hält er nicht allzu viel.

 

Eine kulturelle Debatte tut offenbar Not

Der Auftritt der Bündner Kulturschaffenden gibt sicher einen weiteren Denkanstoss.

Und bringt die Debatte weiter.

Denn eigentlich ist es ja schön, dass Kulturschaffende in einen Diskurs eintreten.

Argumentieren. Ideen entwickeln.

Dei Schweiz hat eine solche Auseinandersetzung in den letzten Jahren verpasst.

Es wird immer offensichtlicher: Diese Diskussion ist noch lange nicht abgeschlossen, sondern erst in Gang gebracht.

 

Eigentlich schade, dass bereits im März abgestimmt wird, denn diese Debatte sollte tiefgründig und nicht einfach emotional geführt werden.

Es könnte viel gewonnen werden. Vor allem für Kulturschaffende, Denker, Intellektuelle.

Endlich sind sie wieder mal gefordert.

 

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update: 01.02.2018

 

 

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