Bündner Kulturschaffende auf dem Alexanderplatz

"No Billag" mobilisiert. Am Samstag boten Bündner Kulturschaffende einen Anlass auf dem Alexanderplatz mit Musik, Reden und vor allem einem Top Live-stream: Auf jedem PC konnten die Aktivitäten in Chur verfolgt werden.

Andy Kolleger (BDP) führte durch den Anlass und durfte sogar Bundesrätin Simonetta Sommaruga begrüssen, die sich mit einer leidenschaftlichen Ansprache an die Bündner/-innen wandte.

Auf dem Platz anwesend natürlich auch Bündens Politiprominenz wie Silva Semadeni oder Andrea Hämmerle. Die Botschaft von Sommaruga: Ohne Billag kein SRF, keine Nachrichten mehr, kein Radio Suedostschweiz mehr.

Besonders gelungen war die Einlage von Bänz Friedli. Amüsant und süffig machte er sich lustig über den Churer Bischof, über einen alten reichen Herrn, über junge Schnösel ...

Die Phase des Abstimmungskampfes hat wohl jene Phase erreicht, wo es nicht mehr um tiefgehende Diskussionen geht, sondern um Emotionen.

 

Denn nüchtern betrachtet müsste man die "jungen Schnösel" sehr ernst nehmen, die vielleicht den Geist des Digitalen Zeitalters besser erfassen als die "old generation".

 

Nüchtern betrachtet wäre es klug, die Bündner Medienpolitik und Radioentwicklung mal genau unter die Luppe zu nehmen und analysieren, wer da und wie da Einfluss genommen hat.

Und der Event hat vor allem auch gezeigt, was heute technisch machbar ist. Und darüber wurde nie diskutiert.

 

Und die Parlamentarier, die sich da ins Zeug legen, müssten sich eingestehen, dass die heutige Debatte eigentlich eine Folge ihrer verfehlten Medienpolitik ist.

 

Doch die Identität der Schweizer/-innen ist natürlich stark und ist auch von SRF unabhängig.

"Heilige Kühe" gibt es in Graubünden schwerlich, denn hier sömmert das Vieh auf den Alpen.

 

04.02.2018

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