Bündner Charakterstimmen bei der Musikwelle

Eric Dauer, Moderator Musikwelle, SRF Eric Dauer, Moderator Musikwelle, SRF photo: Oscar Alessio, Bild SRF Musikwelle

Die Musikwelle bringt nicht nur tolle Musik, sondern wird auch mit professioneller Moderation ausgestrahlt. Die Musikpost hat sich exklusive mit Moderator Eric Dauer getroffen und sich mit ihm unterhalten.


Seit rund 12 Jahren arbeitet Eric Dauer für die Musikwelle und ist mit seiner Stimme und seinem sympathischen Dialekt wohlbekannt. Für Unterländer ist es einfach ein Bündner Dialekt, für Bündner muss man genauer entschlüsseln: Hauptprägung ist Trimmis, wo Dauer aufgewachsen ist. Doch mütterlicherseits fliessen auch noch Wörter aus Maienfeld hinein.

Begegnung mit Helene Fischer
Kaum angefangen mit der Radioarbeit, erlebte Eric Dauer eine der eindrücklichsten Begegnung: Keine geringere als Helene Fischer sass ihm als Interviewpartnerin gegenüber. Sie war noch grösstenteils unbekannt, doch für Dauer war schon damals klar, dass Helene Fischer daran war, durchzustarten.
„Man spürte ein gewisses Starpotential, das Gesamtpaket stimmte einfach.“ Später sind unzählige Grössen aus der Musikwelt im Studio vorbeigekommen. Ja alle waren da und kommen vorbei: Andrea Berg, Beatrice Egli…und und.
Und viele, die bekannt wurden, mochten sich auch in der Branche halten.
„Das Schweizer Publikum ist eigentlich sehr treu, analysiert Dauer.
„Schwer zu knacken, doch dann beständig.“ Auch hat er während seiner Karriere Talente entdeckt und gefördert wie etwa die „I Quattro“. „Einfach schöne alte Lieder in neuen Kleidern,“ schwärmt er. „Die habe ich damals schon etwas gepuscht…“ Und noch immer gibt es noch Grössen wie etwa Caterina Valente, die Eric Dauer gerne begegnen und interviewen möchte. „Das wäre schon sehr spannend. Vor solchen Stars empfinde ich eine grosse Hochachtung.“

Empathie und persönliche Nähe am Mikrophon

Eric Dauer ist begeistert von seiner Arbeit als Radiomoderator, das spürt man. „Man sollte nie die Liebe verlieren zu dem, was man tut,“ sinniert er.
Zwar zügelt das Studio vom Brunnenhof bald einmal nach Leutschenbach und Dauer hat auch schon -bei Glanz und Gloria- bewiesen, dass er das Zeug zum Fernseh- Moderator hätte. Doch er möchte bei der Musikwelle bleiben.
„Hier fühle ich mich wohl. Man ist ein Teil des Publikums und die Musikwelle ist weniger tagesaktuell als andere Sender unterwegs und damit auch persönlicher.“ Es ist eine sehr persönliche und empathische Note, die seine Moderationen auszeichnet. Er stelle sich beim Moderieren jeweils ganz konkret jemand vor, der zuhört, damit werde diese Wirkung erst möglich, verrät Dauer einen seiner Moderationstips.
Seine Lieblingssendung sei der Musikpavillon: „Weil er so anders ist.“
Hier werde leichte Klassik gespielt, Chansons und Unterhaltungsmusik
werden geboten und man könne dazu viele interessante Geschichten erzählen. Im Musikpavillon herrsche eine ganz spezielle Stimmung, die er besonders möge und die auch viele positive Rückmeldungen auslöse.

Arbeit im Internet immer wichtiger
Neben der Arbeit am Mikrophon, den Vor - und Nachbereitungen der Sendungen, gehöre es zu Dauers Aufgaben, die Onlineforen der Musikwelle aktuell zu halten.
„Wir bringen hier Photos, zusätzliche Stories, O-Töne und weitere Hintergrundinfos.“ Die neuen Kommunikationsmittel direkt ins Studio hätten aber auch Nachteile, denn es gäbe leider auch HörerInnen, die dann den gewohnten Abstand verlieren und auch Unbedachtes sagen.
Doch mit der Zeit habe man da eine gewisse dicke Haut und könne damit umgehen.
Aber es seien auch viele positive Reaktionen und sehr liebe Worte, die da hereinkommen, freut sich Eric Dauer.
Social Medias seien beim Publikum der Musikwelle noch nicht so wichtig, nehmen aber an Bedeutung zu.
Die Sendungen der Musikwelle können auf www.srf.ch natürlich jederzeit nachgehört werden, für alle, die eine verpasst haben, oder noch hören wollen.

Nach oben

Gesucht!

Mehr Infos »

Spenden

Mehr Infos »

Kontakt

A. Bühler
Hauptstrasse 29a
5330 Bad Zurzach