Volles Haus beim Ländlerkapellentreffen

Jeweils am zweiten Samstag eines neuen Jahres findet in Graubünden das Ländlerkapellentreffen statt und dies bereits zum 56. Mal! Einer, der am häufigsten daran teilgenommen hat, ist Arno Jehli von der Kapelle Oberalp.

Damit er im Marsöl dazumal auftreten durfte, musste er noch vorspielen und sein Können beweisen.

oberalp

"Seitdem bin ich jedes Mal dabei;" erzählt der bald 70 jährige Kapellmeister. Nicht mehr dabei war dieses Jahr Beat Tschümperlin, der bei SRF pensioniert wurde. Doch mit Sämi Studer wurde ein perfekter Nachfolger gefunden. Auch er moderierte mit grosser Ruhe und Professionalität und entlockte den Musikern Geschichten, Witze und Anektoten.

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Ueber 1000 Zuschauer genossen in Landquart die vielfältigen Darbietungen. Es war eben "full house", um es mit einem Titel der Bergüner Ländlerfründa zu sagen.

Bergüner LändlerfründaEin Programm mit viel Abwechslung und wunderbaren Formationen! Auch ganz junge MusikerInnen waren in Landquart vertreten! So etwa die Davoser Akkordeonfäger.

 Davoser Akkordeonfäger

Sie waren wahrscheinlich am meisten nervös, vermochten doch mit ihren erfrischenden Titeln das Publikum zu überzeugen.

Ganz so jung waren die Just Buaba nicht. Aber Josias Just mit seinen Brüdern wissen, dass man aus Sicht der Eltern eben immer die "Buaba" bleibt, wenn man inzwischen auch pensioniert ist.

Just Buaba

Schwung und Stimmung brachte auch das Echo vom Kontrabass-Shop mit.

Echo vom Kontrasbass Shop

Ihr Name gibt immer wieder zu reden, ist darin gleich die eigene Firma verpackt. Eine gute Idee, denn diese Branche hat es verdient, ein wenig Aufmerksamkeit zu erhaschen...

Erstaunlich fit auf ihren Instrumenten auch die Geschwister Sutter, Gewinner des Viva Nachwuchspreises. Beim Musizieren lernen sie sich immer besser kennen, was nicht nur positiv sei, verrieten sie dem Moderartor.

Geschwister Sutter

Lässigen Schwyzerörgelisound bietet das Schwyzerörgeliquartett Urwurzu.

Schwyzerögerliquartett Urwurzu

Zwar können sie mit Noten nicht allzu viel anfangen, spielen aber nach alter Weise und dabei steht die Wirkung der Stücke ganz im Fordergrund.

Auf der gleichen Bühne, auf der die ganz wichtigen Leute am WEF stehen, haben die Davoser Ländlerfünda auch schon gespielt.

Davoser LändlerfründaDoch sie zeigten wenig Begeisterung, dort für Trump aufzuspielen. Die Frage des Moderators sorgte für einige Lacher im Publikum.

Handorgelduo Franz Schmidig Fredy Reichmuth

Hochqualifzierte Akkordeonmusik präsentierte das Handorgelduo Franz Schmidig-Fredy Reichmuth. Mit einer faszinierenden Treffsicherheit ihrer Hände, die magisch über die Tastatur glitten beeindruckten sie das Publikum.

Reglmässig in Landquart dabei: DieSchwyzerörgelifründa Felsberg. Die vielen Musikanten bieten ein impsoantes Tonvolumen, das auch Martin Tanner, der musikalische Leiter, immer wieder fasziniert.

 Schwyzerörgeli fründa Felsberg

Ganz feine Töne brachte die Jodlergruppe Hirschber aus Appenzell mit. Ihre Darbietungen gaben dem Programm eine passende Abwechslung und sorgten für einen weiteren Höhepunkt.

Jodlergruppe Hirschberg

 D'Hüscherer hatten Premiere beim Ländlerkapellentreffen. Ihr Name kommt aus dem Walserdialekt, das statt Häuser "Hüscher" sagt.

hüscherer

 

Arflina

 Die Kappele Arflina feiert dieses Jahr ihren 50. Geburtstag. 

Kapelle Echo vom gätterli

Die Kapelle Echo vom Gätterli aus dem Kanton Schwyz ist bekannt dafür, dass sie auch "alte" Komposotionen im Repertoire pflegt.

Seit 56 Jahren wird das Ländlertreffem durchgeführt und seit Beginn wurde aus auf SRF übertragen und ist somit auch für das Radio die älteste Aussensendung.

Die Aufnahmen vom Ländlerkapellentreffen können auf srf.ch angehört werden! https://www.srf.ch/play/radio/so-toents/audio/buendner-laendlerkapellentreffen-2020-in-landquart-teil-12?id=5de2543e-d541-41f8-95aa-3bdbd08b620f 

Viel Photomaterial bietet auch die Partnerseite  www.charlys-foto.ch 

 

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